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Das Pilotprojekt Hördter Rheinaue befindet sich im Oberrheintal im Südwesten Deutschlands. Es umfasst einen Teil der ehemaligen Flussaue am linken Ufer des Rheins. Heutzutage ist dieses Gebiet durch einen Deich vom Fluss abgetrennt.

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Warum

Hochwasser werden in der Regel durch starke Niederschläge und Schneeschmelze herbeigeführt. Durch die  Begradigung des Flussverlaufs und die Errichtung von Staustufen am Rhein, einer der Hauptwasserstrassen Europas, erfolgt ein starker Verlust der natürlichen Wasserretentionskapazität verbunden mit einem erhöhten Hochwasserrisiko.

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Wie

  • Verstärkung des vorhandenen Deichs
  • Konstruktion eines neuen Hauptdeichs weiter vom Rhein entfernt
  • Konstruktion zweier neuer Pumpstationen und Verstärkung der beiden vorhandenen
  • Verwendung von mobilen Pumpstationen im Fall der Polderflutung
  • Konstruktion von drei Durchlässen am vorhandenen Deich, um das ökologische Fluten zu ermöglichen
  • Konstruktion von drei Überlaufrinnen am vorhandenen Deich, um das Einströmen von Wasser in den Polder im Hochwasserfall zu ermöglichen
  • Das Bundesland Rheinland-Pfalz sowie weitere Bundesländer entlang des Rheins werden Notfall-Rückhaltebecken für Hochwasser mit einer mehr als 200-jährigen Wiederkehrzeit errichten. Zukünftig kann die Hödter Rheinaue bis zu 36 Millionen mWasser auf einer Fläche von 870 ha aufnehmen. Menschen und Besitztümer werden so besser gegen Hochwasser geschützt.
  • Während des Planungsprozesses wird die Öffentlichkeit einbezogen, um sicherzustellen, dass alle Interessengruppen gehört werden.
  • Das aktuelle Auwald-Management wird durch ein ökologisches Fluten des Bereichs auf die neue Situation angepasst.
  • Kompensationszahlungen werden gemäß der Umweltgesetzgebung eingerichtet.
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