> Über ALFA

ALFA steht für ‚Adaptive Land Use for Flood Alleviation’. Es ist ein EU-Förderprojekt (INTERREG IVB Nordwesteuropa), dass innerhalb von Flusseinzugsgebieten in Belgien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden neue Kapazitäten schafft, um Wasser zu speichern und Hochwasser abzuwenden.
Ziel des Projektes ist es, durch wirksame Maßnahmen in den Projektregionen die besonders sensiblen Bereiche im gesamten Flussgebiet zu schützen und für eine durchgängige Verbesserung zu sorgen. Ökonomische, soziale und ökologische Aspekte sollen dabei gleichermaßen Beachtung finden.

Die neu geschaffenen Kapazitäten der Wasserretention reduzieren dabei die Auswirkungen des Klimawandels. So werden zum Beispiel neue Flussauen in Gebieten geschaffen, die bislang nicht von Hochwasser betroffen waren. Diese Bereiche werden dann bei extremen Hochwasseraufkommen geflutet, um Bürger in stärker gefährdeten Gebieten zu schützen. Die gegenwärtigen Landnutzungsfunktionen in diesen Bereichen werden soweit wie möglich erhalten. Zwischen den Funktionen des Flusses und anderen Bereichen wie Landwirtschaft, Erholung, Naturschutz und wirtschaftlicher Entwicklung müssen optimale Kombinationen gefunden werden.

ALFA ist eines der bewilligten transnationalen Projekte des SIC adapt! Clusters. SIC adapt! ist ein strategisch initiativer Cluster (Strategic Initiative Cluster - SIC) des INTERREG IV B Nord West Europa (NWE) Programmes und befasst sich mit der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Acht bewilligte transnationale Projekte, die aus sieben Mitgliedsstaaten des NWE Programmes stammen und mit rund 100 Partnerorganisationen involviert sind, schließen sich öffentlichen Behörden auf allen Ebenen, wissenschaftlichen Institutionen, gemeinnützigen und privaten Organisationen an.

Das ALFA-Projekt hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2007 bis zum 31.12.2013.

Im ALFA-Projekt gibt es drei Arten von Aktivitäten:
 


Die geplanten Ergebnisse des ALFA-Projekts beziehen sich auf drei Zielsetzungen.

1. Innovative technische Lösung zur Erhöhung der Wasserretention:

2. Öffentlichkeitsarbeit:

3. Soziale, ökonomische und ökologische Erträge:

Alle Projektpartner implementieren ihre regionalen Aktivitäten im Rahmen von nationalen Aktionsplänen. Diese Pläne bilden die Grundlage bei der Anwendung von regionalen Projekten und Maßnahmen. Sowohl die nationalen Pläne als auch die Projektpläne sind dynamisch gestaltet und beeinflussen sich gegenseitig. So sollen die Ergebnisse dieses Projekts auch in nationale Aktionspläne einfließen.